Call for Papers

Modellgetriebene Entwicklung von Sensorschnittstellen ( Vortrag )

Werkzeugunterstützung durch SensIDL

Referent: Dr. Christoph Rathfelder, Hahn-Schickard
Vortragsreihe: Modellierung
Zeit: 29.11.16 16:45-17:25
Co-Referenten: Liste der Co-Autoren Nathalie Hipp Hahn-Schickard Wilhelm-Schickard-Str. 10 78052 Villingen-Schwenningen Nathalie.Hipp@Hahn-Schickard.de Tel: 07721 943 186 Emre Taspolatoglu FZI Forschungszentrum Informatik Haid-und-Neu-Str. 10-14 76131 Karlsruhe taspolat@fzi.de Tel: 0721 9654 618 Jörg Henß FZI Forschungszentrum Informatik Haid-und-Neu-Str. 10-14 76131 Karlsruhe henss@fzi.de Tel: 0721 9654 630

Zielgruppe

Entwicklung

Themenbereiche

Implementierung, Aus Forschung & Lehre

Schwerpunkt

Tool

Voraussetzungen

Grundlagenwissen

Kurzfassung

Mit der immer höheren Verbreitung von intelligenten Sensorsystemen, wie sie sowohl durch die Internet der Dinge als auch in Industrie 4.0 gesehen werden, steigt auch die Notwendigkeit von Kommunikationsschnittstellen. In diesem Vortrag geben wir einen Einblick in die modellgetriebene Entwicklung solcher Kommunikationsschnittstellen und demonstrieren dies auf Basis des neuen Open-Source-Werkzeuges SensIDL (www.sensidl.de). Eine einheitliche Spezifikationssprache ermöglicht die Definition der von Sensoren angebotenen Daten und dient darüber hinaus als Basis für eine automatisierte Code-Generierung sowohl für die Sensor- als auch die Empfängerseite. SensIDL unterstützt mit einer dedizierten Schnittstellenbeschreibungssprache und zugehörigen Editoren die effiziente Definition und Dokumentation der Schnittstellen durch den Sensorentwickler. Code-Generatoren können dann automatisiert den auf Sensor- und Empfängerseite notwenigen Code in Form einer semantisch angereicherten API erzeugen.

Gliederung

In dem Vortrag geben wir zunächst eine motivierende Einführung in die Thematik der Kommunikationsschnittstellen für smarte Sensoren sowie den Ansätzen der modellgetriebenen Software-Entwicklung. Darauf aufbauend stellen wir dann die Konzepte von SensIDL ein, um dann die konkreten Umsetzungen innerhalb des Werkzeuges zu präsentieren. Diese theoretische Vorstellung wird durch eine Hands-On Demo ergänzt, in der wir die Anwendung des SensIDL-Werkzeuges anhand eines konkreten Sensorsystems präsentieren werden. Der Vortrag endet dann mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Werkzeuges und die geplanten Kooperationen mit anderen Projekten und Werkzeugen.

Nutzen und Besonderheiten

Modellgetriebene Entwicklung im Allgemeinen und das Werkzeug SensIDL im Speziellen versprechen die folgenden Verbesserungen und Vorteile bei der Entwicklung von Kommunikationsschnittstellen und Integrationsaufgaben: i) Schnellere und effizientere Entwicklung, ii) verbesserte Qualität der Implementierung, iii) erhöhte Wartbarkeit und Flexibilität der Implementierung, iv) vereinfachte Integration von und Zugriff auf Sensorinformationen, v) Entlastung des Entwicklers von sich wiederholenden Aufgaben. Neben einer theoretischen Einführung in die modellgetriebene Entwicklung von Kommunikationsschnittstellen für smarte Sensoren, gibt die konkrete Vorstellung des SensIDL-Werkzeuges und die Hands-On-Demo den Teilnehmern die Möglichkeit, die Einsatzmöglichkeiten im eigenen Unternehmen zu bewerten. Da SensIDL ein Open-Source-Werkzeug ist, kann es frei verwendet und bei Bedarf auch an eigene Anforderungen angepasst sowie z.B. um eigene Generatoren ergänzt werden.

Über den Referenten

Dr.-Ing. Christoph Rathfelder studierte Informatik an der Universität Karlsruhe, arbeitete seit 2007 im Bereich Software Engineering des FZI in Karlsruhe und promovierte 2012 am KIT. 2013 wechselte er zu Hahn-Schickar in Villingen-Schwenningen und hat seit 2015 im Bereich Software Solutions die Leitung der Anwendungsentwicklung inne. Er ist Mitglied des Lenkungskreises der Smart Home&Living des Landes BW und Mitglied verschiedener Arbeitsgruppen im Bereich Industrie 4.0, Smart Home und IoT.