Call for Papers

Microservices – Hype oder Alternative? ( Vortrag )

Eine Einführung in das Architekturmuster der Microservices

Referent: Marko Beelmann, Philips Medizin Systeme Böblingen GmbH
Vortragsreihe: Architektur
Zeit: 29.11.16 17:35-18:15

Zielgruppe

Entwicklung

Themenbereiche

Analyse & Design, Wartung, Pflege, Support

Schwerpunkt

Methode

Voraussetzungen

Keine

Kurzfassung

Seit einigen Jahren wird in Fachartikeln oder Vorträgen über das Thema Microservices gesprochen. Die Idee, Komponenten zu isolieren und sie als Service zu verpacken ist nicht neu. Schon vor gut 20 Jahren wurde die „Serviceorientierte Architektur“ (SOA) vorgestellt, welche viele Eigenschaften mit den Microservices teilt. Dennoch bieten Microservices einige Vorteile, die vor allem auch im „Industrie 4.0“ Umfeld, als sehr wertvoll eingeschätzt werden. Im Gegensatz zu anderen Architekturmustern werden der Betrieb und das Deployment einzelner Dienste als Architekturelement eingebracht. Auch die Entwicklung von Microservices kann z.B. durch die Isolierung einzelner Services sinnvoll auf Teams verteilt werden. Alle Probleme können auch Microservices nicht lösen, können aber in manchen Projekten eine alternative Architektur darstellen. Riskieren Sie einen Blick über den Horizont und lernen Sie Microservices als Architekturmuster kennen.

Gliederung

* Einführung (Wo kommen Microservices her usw.)
* Microservices im Vergleich mit „Serviceorientierte Architektur“ (SOA)
* Was sind Services?
- Wie werden die Services aufgeteilt?
- Muss ein Service auch immer ein eigener Prozess sein?
- Wie gross sind einzelne Services?
- Wie werden sie deployed?
- Wie werden sie, vor allem im Team, entwickelt?
- Warum manchmal auch polyglotte Entwicklung erlaubt ist.

* Wann ist die Nutzung von Microservices sinnvoll?

* Warum passt es nicht auf alles?

* Gründe warum IoT und Industrie von Microservices profitieren können.

* Zusammenfassung und Fazit

Nutzen und Besonderheiten

Der Vortrag dient als Einführung in das Thema der Microservices und richtet sich vor allem an Architekten und Entwickler, die auf der Suche nach alternativen bzw. neuen Architekturen sind. Der Ansatz der Microservices kann für den Entwickler und Architekten neue Impulse bringen und Ihn von bisherigen vorhandenen Problemen befreien. Vor allem der polyglotte Ansatz ist sehr interessant, denn so ist es möglich spezielle Probleme z.B. in der besten dafür geeinigten Programmiersprache zu realisieren. Was dann aber nicht unbedingt im Chaos enden muss in dem jeder das macht was er will. Allerdings bringen Microservices unter Umständen auch neue Probleme in der Datenhaltung oder der Kommunikation von Services untereinander mit sich. Unternehmen wie Netflix oder Amazon setzen dieses Architekturmuster sehr erfolgreich und erreichen so eine sehr gute Skalierung Ihrer Produkte.

Über den Referenten

Marko Beelmann arbeitet seit 15 Jahren in der professionellen Softwareentwicklung und derzeit bei Philips Medizin Systeme in Böblingen. Schwerpunkt liegt hier in der Entwicklung von Software im .NET-Umfeld. Weitere Interessengebiete sind Application Lifecycle Management (ALM), JavaScript, Internet of Things (IoT), Softwarearchitektur und agile Software-Entwicklung. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit ist er als Sprecher auf Konferenzen aktiv und berät Firmen in Sachen Softwareentwicklung.