Call for Papers

Homogene Integration von Prozessen, Normen, Werkzeugen ( Kompaktseminar )

Kriterien zur Zusammenstellung von Software-Engineering-Ressourcen

Referent: Andreas Willert, Willert Software Tools GmbH
Vortragsreihe:
Zeit: 02.12.16 09:00 - 15:30
Co-Referenten: Folgende Co-Referenten werden an dem Tag noch mitwirken: Walter van der Heiden Wolfgang Sonntag Marco Matuschek

Zielgruppe

Entwicklung

Themenbereiche

Software Engineering Management

Schwerpunkt

Prozess

Voraussetzungen

Grundlagenwissen

Kurzfassung

Die Anforderungen an das Software Engineering sind heute sehr vielfältig geworden. Es gilt Prozesse zu unterstützen, Normen zu erfüllen, neue Disziplinen und Engineering-Methoden einzuführen, und alles soll am Ende noch effizient mit Werkzeugen unterstützt werden. Dabei entstehen Anforderungen auf verschiedenen Ebenen: - Wiederverwendung von Daten auch über Werkzeuggrenzen hinweg - Traceability und Coverage Aussagen, über verschiedene Engineering Disziplinen und Werkzeuge hinweg - Generierung von Dokumenten - Definition und Unterstützung von Arbeitsabläufen und Workflow - Versionierung und Konfiguration von Daten, Dokumenten, Code .... Die Kunst ist zunehmend alle Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Z.B: die Erfüllung einer Norm auf der einen Seite und effiziente Entwicklung auf der anderen Seite.

Gliederung

Orientiert am V-Modell gehen wir an diesem Tag durch alle Disziplinen des Systems- und Software Engineerings. Im Fokus stehen nicht die Eigenschaften der einzelnen Disziplinen sondern eher die Integration von Methoden, Normen und Werkzeugen und deren Schnittstellen zueinander. Dabei werden folgende Gesichtspunkte berücksichtigt:

- Requirements Management über den gesamten Lifecycle
- Traceability durch das gesamte V-Modell
- Wiederverwendung von Daten über mehrere Disziplinen und Werkzeuge hinweg
- Code Generierung
- Team Collaboration (Versionierung, Zugriff und Verteilung von Daten)
- Projekt Management Gesichtspunkte
- Work-Load Management Gesichtspunkte, Scrum, Kanban ...
- Prozesse, Verantwortungsbereiche im Sinn von Reviews
- Anforderung von Normen und Frameworks (ISO 26262, IEC 61508, Automotive SPICE ...)
- Anzahl an, Kombination von, und Einarbeitung in Werkzeuge
- Und gerne können Teilnehmer ihre individuellen Anforderungen und Erfahrungen mit einbringen.

Nutzen und Besonderheiten

Alle Gesichtspunkte des Engineerings unter einen Hut zu bringen, gestaltet sich als komplexer, als von vielen Entwicklern und Projektleitern bisher angenommen. Häufig werden bei der Einführung eines neuen Vorgehens und/oder Werkzeuges die Auswirkungen auf das gesamte Engineering-Umfeld nicht genügend berücksichtigt. Daraus resultiert das, was man dann in der Zukunft als Fehlentscheidung bezeichnen würde. Mit dem Besuch dieses Workshops senken Sie das Potential für Fehlentscheidungen entscheidend. Wir adressieren und beantworten Fragen, die aus der isolierten Sicht einer Disziplin (Tool-Hersteller, Methodenspezialisten, Norm ...) nicht gesehen werden, die aber bei einer vollständigen Betrachtung des Software Engineerings, über mehrere Disziplinen, elementar sind. Gerade die Kombination z.B. einer Methode mit einem Werkzeug und deren gegenseitige Abhängigkeiten bewirken neue Anforderungen an beide Seiten. Diese Art von Anforderungen adressiert dieser Workshop.

Über den Referenten

Meine Mission: Komplexe Software Systeme lassen sich auf hohem Qualitätsniveau entwickeln ohne die Effizienz aus den Augen zu verlieren, wenn geeignete Vorgehen und Engineering Hilfsmittel eingesetzt werden. In diesem Sinn, das Software Engineering für Embedded Systeme, gemeinsam mit meinen Kunden schritt für schritt weiter entwickeln, das begeistert mich seit 1988 immer wieder aufs neue.