Call for Papers

Vom Modell zum Zielsystem – Spaßfaktor durchgängig ( Vortrag )

Projekterfahrungen mit modellbasierendem Ansatz

Referent: Lutz Berger, Berger IT-COSMOS GmbH
Vortragsreihe: Modellierung
Zeit: 29.11.16 09:45-10:25

Zielgruppe

Entwicklung

Themenbereiche

Anforderungen definieren und verfolgen, Analyse & Design, Implementierung

Schwerpunkt

Tool

Voraussetzungen

Grundlagenwissen

Kurzfassung

Aufgrund der Projektkomplexität und parallel arbeitendem Entwicklerteam, wurde für die Umsetzung einer Steuergeräteentwicklung erstmalig eine modellbasierte Vorgehensweise eingesetzt. Obwohl mit einer größeren Einarbeitungsphase zu rechnen war, überzeugte ein redundanzfreies Modell mit verschiedenen visuellen Darstellungen sowie eine hardwareneutralen Applikation und die automatischen Dokumentationsgenerierung. Der Vortrag zeigt die Vorgehensweise von der Toolauswahl über die Systemarchitektur und Applikationsmodellierung bis hin zur Codegenerierung und der Target-Integration. Auch wenn dabei anfänglich verschiedene Schwierigkeiten zu meistern waren, zeigten sich im Verlauf effektive und zeitsparende Möglichkeiten wie z.B. eine realitätsgetreue Vorab-Simulation und dem Modell-Level-Debugging am Target. Der Zuhörer erfährt welche Teile mit einem modellbasierten Werkzeugsystem vorteilhaft umgesetzt werden können und an welchen Stellen klassische Methoden zu bevorzugen sind.

Gliederung

1. Projektanforderungen
2. Kriterien zur Werkzeugbewertung
3. Umsetzung
3.1. Requirements
3.2. Architekturerstellung
3.3. Applikationsmodellierung
3.3.1. Module, Submodule
3.3.2. Definitionen und Metadaten
3.3.3. Funktionalitäten
3.3.4. HMI/GUI und Visualisierung
3.4. Wiederverwendbarkeit
3.4.1. Libraries
3.5. Simulation und Stimulation
3.6. Target-Integration/Toolchain
3.7. Debugging
4. Bewertung und Kritik
5. Zusammenfassung

Nutzen und Besonderheiten

Der Vortrag stellt dar, welche Vorteile aber auch Schwierigkeiten der Einsatz von MBE bedeutet. Wie ist damit umzugehen, was lässt sich gewinnbringend umsetzen, was weniger wo sollten Alternativen eingesetzt werden. Für Entscheider, Architekten, Entwickler und Tester im Embedded Bereich wird dargestellt, welche Zeitersparnis, mögliche Wiederverwendung und Verbesserung der SW-Qualität die Anwendung solcher Tools bringt, so ob es sich lohnt, die anfänglichen Hürden der Einarbeitung und des Erlernens auf sich zu nehmen.

Über den Referenten

Lutz Berger studierte Physik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. . Er verfügt über 13 Jahre Erfahrung in der Software Entwicklung, davon 8 Jahre Echtzeitsysteme. 2010 gründete er die Berger IT-COSMOS GmbH. Neben seinem alltäglichen Geschäften unterrichtet er seit 2014 als Honorarwissenschaftler an der TUM Ada, hegt Kontakte zu Universitäten und Hochschulen und wendet in seinen Projekten innovative und , zukunftsweisende und preisgünstige EntwicklungswWerkzeuge an.