Call for Papers

Szenarien für Industrie 4.0 ( Vortrag )

Visionen, Anwendungsbeispiele und Entwicklungsziele

Referent: Dr. Irmhild Rogalla, Institut für praktische Interdisziplinarität (Institut PI, Berlin)
Vortragsreihe: Industrie 4.0
Zeit: 01.12.16 15:35-16:15

Zielgruppe

keine spezielle Zielgruppe

Themenbereiche

Analyse & Design, anderes Themengebiet

Schwerpunkt

sonstiger Schwerpunkt

Voraussetzungen

Keine

Kurzfassung

Use Cases für das "Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0" (RAMI) spielen in der Arbeit der Plattform Industrie 4.0 eine große Rolle. Sie werden zur Sammlung von Anforderungen, als Anwendungsbeispiele und als Szenarien genutzt. Originär beschreiben die Use Cases aus technischer Sicht, was mit cyberphysischen Produktionssystemen erreicht werden könnte: Welche Produkte lassen sich auf welche Weise mit welchen Mitteln produzieren? Wie werden die Produktionsprozesse technisch gesteuert und überwacht? Als "Anwendungsbeispiele" und "Szenarien" sollen die Use Cases zeigen, welche neuen Möglichkeiten sich durch "Industrie 4.0"-Technologien (CPS, IoT, Embedded Systems usw.) rund um Produkte, Produktion und Wertschöpfung ergeben können. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Diskussion der Use Cases auf der Plattform Industrie 4.0. Vor allem fragt er nach den Verbindungen zwischen technischen Möglichkeiten, wirtschaftlichen Entwicklungen und politischen Erwartungen.

Gliederung

* Einführung: Die Plattform Industrie 4.0 der Bundesregierung

* Überblick: Das Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI)

* Überblick: Die Use Cases
** als Anwendungsbeispiele
** als Szenarien
** als Sammlung von Anforderungen

* Vorstellung eines Beispiel-Szenarios: "Auftragsgesteuerte Produktion"

* Diskussion: Technischen Möglichkeiten, wirtschaftlichen Entwicklungen und politischen Erwartungen?

Nutzen und Besonderheiten

Nutzen: Die Teilnehmer erhalten einen aktuellen Überblick über die aktuelle Diskussion zu Industrie 4.0 auf der Plattform der Bundesregierung. Besonderheit: Zwischen den technischen Möglichkeiten des IoT einerseits und den wirtschaftlichen wie politischen Erwartungen an "Industrie 4.0" andererseits liegen mehrere Stufen von Abstraktion, Verallgemeinerung und Anreicherung. Eine Diskussion mit den Teilnehmern über die Möglichkeiten und Grenzen dieses Vorgehens ist Bestandteil des Vortrags/der Session.

Über den Referenten

Frau Dr. Irmhild Rogalla ist seit 2007 wissenschaftliche Leiterin des Instituts für praktische Interdisziplinarität (Institut PI, Berlin). Thema ihrer Forschungs-, Beratungs- und Entwicklungstätigkeiten sind Arbeit und Berufe in High-Tech-Bereichen. Aktuell konzentriert sie sich auf die Rahmenbedingungen und die Gestaltung der Arbeit in "Industrie 4.0"-Kontexten. Als Expertin ist sie auch an der "Plattform Industrie 4.0" der Bundesregierung beteiligt.