Call for Papers

Einsatz von Debuggern im Hardware-in-the-Loop-Test ( Vortrag )

Vom Modultest bis zum Systemtest

Referent: Dr.-Ing. Kristian Trenkel, iSyst Intelligente Systeme GmbH
Vortragsreihe: Test & Qualität
Zeit: 01.12.16 11:45-12:25

Zielgruppe

Tester

Themenbereiche

Test & Qualitätssicherung

Schwerpunkt

Technologie

Voraussetzungen

Grundlagenwissen

Kurzfassung

Im Rahmen dieses Beitrages solle der Einsatz von Debuggern (iSYSTEM BlueBox und Lauterbach) für den Hardware-in-the-Loop ()-Test dargestellt werden. Im ersten Teil des Vortrages soll der mögliche Einsatz der Debugger für den Test von eingebetteten Systemen verdeutlicht werden. Es werden dabei zwei Einsatzbereiche vorgestellt. Auf der einen Seite werden die Debugger für den Zugriff auf Variablen der Software des eingebetteten Systems zur Laufzeit verwendet. Damit ist die Realisierung von White Box und Grey Box Tests im HIL-Test, ohne den Einsatz von Protokollen wie XCP, möglich. Auf der anderen Seite ist der Einsatz zur Messung der Code Coverage der HIL-Testfälle, ohne Eingriff in die Software des eingebetteten Systems, möglich. Im zweiten Teil des Vortrages soll die generische Anbindung der Debugger an die Testautomatisierung dargestellt werden. Durch die realisierte, abstrakte Schnittstelle ist der Einsatz verschiedener Debugger ohne Änderung an den Testfällen möglich.

Gliederung

Inhalt:
- Einleitung
- Kurze Einführung in Hardware-in-the-Loop
- Darstellung des Einsatzes von Debuggern im HIL-Test
o Variablenzugriff
o Code Coverage
- Darstellung der generischen Schnittstelle für die Testautomatisierung
- Vorteile des Einsatzes von Debuggern im HIL-Test
- Zusammenfassung und Ausblick

Nutzen und Besonderheiten

Die Einbindung von Debuggern in den HIL-Test erweitert die Möglichkeiten des HIL-Tests auf White Box und Grey Box Tests ohne das Protokolle wie XCP verwendet werden müssen, welche die Laufzeit der Software des eingebetteten Systems beim Test verändern. Weiterhin erlaubt die Durchführung der Code Coverage Messung mit Hilfe der Debugger die exakte Bestimmung der Testabdeckung auf Codeebene, ohne das die Software des eingebetteten Systems instrumentiert werden muss. Die Messung hat damit keinen Einfluss auf die Codegröße, den Speicherverbrauch und die Laufzeit. Bei der Realisierung der Einbindung der Debugger in die HIL-Umgebung und der Anbindung an die Testautomatisierung wurde von Anfang an auf eine generische Schnittstelle wert gelegt. Es hat sich gezeigt, dass damit der Austausch der Debugger ohne Änderung an den Tests möglich ist.

Über den Referenten

Dr.-Ing. Kristian Trenkel studierte an der FH Jena Elektrotechnik/Technische Informatik. Nach erfolgreichem Abschluss als Dipl.-Ing. (FH) im Jahr 2005 folgte eine mehrjährige Tätigkeit als Entwicklungsingenieur im Bereich Industrieautomatisierung. Ab 2008 folgte eine Tätigkeit als Testingenieur bei der iSyst GmbH und eine kooperativen Promotion in Zusammenarbeit mit der TU Chemnitz. Seit 2013 betreut Herr Trenkel die Forschungs- und Förderprojekte sowie der studentischen Arbeiten bei der iSyst.